Wenn ich das früher gewusst hätte…

Es gibt Gedanken, die kommen erst später.
Wenn etwas gewachsen ist. Wenn man zurückblickt.
Wenn man erkennt, wie viel man gelernt hat.
Einer dieser Gedanken ist:
„Wenn ich das früher gewusst hätte, wäre vielleicht vieles anders gewesen.“
Kennst du das??
Einfach aus dem tiefen Wunsch heraus, den Anfang noch bewusster, ruhiger und sicherer gestaltet zu haben.
Genau aus diesem Gefühl ist Puppy Bloom entstanden..
Mein eigener Anfang mit Kori
Ich erinnere mich noch sehr gut an die erste Zeit mit Kori.
Sie ist meine erste Hündin. Eine Hündin, von deren ich mein ganzes Leben lang geträumt hatte. Als sie endlich da war, war da so viel Freude. So viel Glück. So viel Liebe.
Und gleichzeitig war da auch Unsicherheit.
Viele Fragen.
Viele neue Situationen.
Viele kleine Entscheidungen, die sich plötzlich sehr gross angefühlt haben.
Ich wollte alles richtig machen. Ich wollte ihr den bestmöglichen Start geben. Ich wollte verstehen, was sie braucht, wie ich sie begleiten kann und wie wir von Anfang an eine sichere, vertrauensvolle Verbindung aufbauen können.
Aber die Wahrheit ist: Ich wusste damals vieles noch nicht.
Und genau das hat mich manchmal sehr überwältigt.
Ich erinnere mich, wie müde ich nach unserem ersten gemeinsamen Monat war — und wie viel es mich gekostet hat, mich an diese neue Realität anzupassen.
Zwischen Liebe, Fragen und zu vielen Meinungen
Wenn man zum ersten Mal mit einem Welpen lebt, öffnet sich eine ganz neue Welt.
Plötzlich geht es um Ernährung, Ruhe, Grenzen, Bindung, Alltag, Verhalten, Sicherheit, Gesundheit und so viele kleine Details, an die man vorher vielleicht nie gedacht hat.
Also sucht man nach Antworten.
Man liest im Internet.
Man fragt andere Menschen.
Man hört auf Empfehlungen.
Man fragt natürlich auch die Züchterin oder den Züchter.
Und trotzdem bleibt manchmal dieses Gefühl im Inneren:
Das klingt vielleicht richtig — aber es fühlt sich nicht ganz stimmig für mich an.
So ging es mir auch.
Ich bekam Antworten. Ich bekam Ratschläge. Ich bekam Informationen. Aber tief in mir spürte ich, dass nicht alles davon zu dem passte, wie ich mit Kori leben, sie begleiten und sie verstehen wollte.
Ich wollte keinen Weg, der nur funktioniert.
Ich wollte einen Weg, der sich richtig anfühlt.
Für sie.
Für mich.
Für uns beide.
Kori kam nicht als leeres Blatt
Heute weiss ich noch klarer: Ein Welpe kommt nicht einfach als „leeres Blatt“ zu uns.
Kori kam mit ihrem eigenen Wesen.
Mit ihrem Charakter.
Mit ihrer Sensibilität.
Mit ihrer Geschichte.
Mit allem, was sie bereits in sich trug.
Und ich kam mit meinen eigenen Vorstellungen, meinen Hoffnungen, meinen Fragen und meiner Unsicherheit.
Wir mussten uns kennenlernen.
Nicht nur ich musste ihr zeigen, wie unser Alltag funktioniert.
Auch sie hat mir gezeigt, wer sie ist.
Wir mussten lernen, einander zu lesen. Einander zu vertrauen. Uns aufeinander einzustimmen.
Und während ich selbst noch so vieles nicht wusste, musste ich ihr gleichzeitig Sicherheit geben und ihr zeigen, wie sie sich in unserer Menschenwelt zurechtfinden kann.
Das war schön. Und herausfordernd. Und manchmal sehr viel auf einmal.
Wir tun das Beste, was wir können
Wenn ich heute auf diese Zeit zurückblicke, sehe ich sie mit viel Liebe.
Denn ich weiss: Ich habe damals das Beste getan, was ich konnte.
Mit dem Wissen, das ich hatte.
Mit der Erfahrung, die mir zur Verfügung stand.
Mit dem Bewusstsein, das ich zu diesem Zeitpunkt hatte.
Und genau das gilt für so viele Menschen, die mit einem Welpen starten.
Wir wollen es gut machen.
Wir wollen liebevoll sein.
Wir wollen Sicherheit geben.
Wir wollen nichts falsch machen.
Doch niemand beginnt mit allem Wissen.
Ein bewusster Anfang bedeutet nicht, perfekt zu sein.
Er bedeutet, offen zu bleiben. Hinzuhören. Fragen zu stellen. Unterstützung anzunehmen. Und Schritt für Schritt eine Verbindung aufzubauen, die auf Vertrauen, Verständnis und Sicherheit basiert.
Was wäre gewesen, wenn?
Manchmal denke ich trotzdem:
Wenn ich damals schon gewusst hätte, was ich heute weiss …
Wenn ich von Anfang an mehr über Körpersprache, Bedürfnisse, Ruhe, Ernährung, emotionale Sicherheit und die feinen Signale eines Hundes gewusst hätte.
Wenn ich früher verstanden hätte, wie viel sich im Alltag verändert, wenn wir nicht nur reagieren, sondern bewusster wahrnehmen.
Wenn ich jemanden an meiner Seite gehabt hätte, der mir hilft, Kori nicht nur zu versorgen, sondern sie wirklich zu verstehen.
Vielleicht wäre manches leichter gewesen.
Vielleicht wäre ich ruhiger gewesen.
Vielleicht hätte ich mir selbst weniger Druck gemacht.
Und vielleicht hätten wir beide noch sanfter in unser gemeinsames Leben hineinwachsen können.

Zwischen Hundeschule und Alltag
Natürlich gingen wir auch in die Hundeschule. Und ich bin dankbar für alles, was wir dort lernen durften.
Aber mit der Zeit merkte ich: Das war nur ein kleiner Ausschnitt unseres gemeinsamen Lebens.
Im Training hatte ich oft das Gefühl, dass Kori für ein Leckerli fast alles machen würde. Dort gab es einen Rahmen. Eine klare Situation. Einen Moment, in dem wir üben konnten.
Doch der Alltag sah anders aus.
Der Alltag war nicht immer so klar.
Nicht so kontrollierbar.
Nicht so einfach zu lösen.
Zuhause, unterwegs, in Begegnungen, in Momenten von Unruhe oder Überforderung fehlten mir damals die Werkzeuge, um ihr wirklich zu helfen, wieder in die Ruhe zu finden.
Ich wusste nicht, wie wichtig es ist, ihr Nervensystem zu regulieren. Ich wusste nicht, dass hinter manchen Reaktionen nicht Ungehorsam steckt, sondern Stress, Überforderung oder ein Körper, der nicht in Balance ist.
Und dann waren da noch ihre Magen-Darm-Probleme.
Sie begleiteten uns fast durch das gesamte erste Jahr — obwohl ich immer wieder versuchte, ihr das Beste zu geben. Das beste Futter. Die besten Empfehlungen. Die besten Lösungen, die ich damals finden konnte.
Und trotzdem spürte ich: Es fehlt noch etwas.
Ein tieferes Verständnis.
Ein Blick auf das Ganze.
Ein Weg, der nicht nur einzelne Symptome betrachtet, sondern Kori als ganzes Wesen sieht.
Aus dieser Erfahrung ist Puppy Bloom entstanden
Puppy Bloom ist meine Antwort auf genau diesen Anfang.
Eine sanfte, ganzheitliche Begleitung für Menschen, die ihren Welpen von Anfang an besser verstehen möchten. Für Menschen, die sich nicht nur Training wünschen, sondern Orientierung, Sicherheit und einen Blick auf das Ganze.
Es geht darum, deinen Welpen in seiner Entwicklung zu begleiten, seine Signale früher zu erkennen und eine stabile Basis für euren gemeinsamen Alltag zu schaffen.
Mit mehr Ruhe.
Mehr Vertrauen.
Mehr Bewusstsein.
Und mit dem Gefühl, diesen Weg nicht allein gehen zu müssen.



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